Auf dem Weg ein Airbrusher zu werden, ist sicherlich die eine oder andere Hürde zu bewältigen. Einer der ersten ist mit Sicherheit, was im Einzelnen benötigt wird und welche Kosten auf einen Airbrusher zukommen. Sind hierauf die entsprechenden Antworten gefunden und man ist nun stolzer Besitzer einer Airbrushpistole, samt nötigen Zubehör, tauchen wahrscheinlich auch schon die ersten Probleme auf.
Es geht nun daran den ersten Umgang mit der Airbrushpistole zu erlernen. Eine erste, gängige Schwerigkeit beim Airbrushen ist sicherlich, für einen Anfänger, die richtige Konsistenz der Farben zu finden, um ein sauberes ´Sprühbild´ zu erzielen. Meist ist die Farbe zu dickflüssig oder zu stark verdünnt. Auch ein zu hoher Arbeitsdruck, oder ein zu niedriger, kann gerade bei der ersten Airbrush Übung einen fast zur Verzweiflung bringen. Nur zu oft fragt sich der Anfänger woran es liegen mag, dass das Gewünschte nicht erreicht wird.
Einer meiner Ziele ist es, mit diesen Airbrush Seiten zu helfen. Fehler von Beginn an auszuschließen, oder zumindest Hilfestellung zu leisten, wenn sich der angehende Airbrusher an seinen ersten ´Gehversuchen´ macht. Ist erst einmal die richtige Verdünnung der Airbrushfarben gefunden, tauchen oft auch schon die nächsten Fragen, bzw. Fehler/Probleme auf. Welche Schablonen, lose Masken oder selbstklebende? Benötige ich für meine Airbrush-Arbeiten überhaupt Schablonen und wie kriegen die anderen Airbrusher nur diese feinen Linien hin? Das sind nur einige, die auftauchen werden, wenn man sich erstmal für das Airbrushen entschieden hat.
Oft höre ich von Anfängern: "Das kriege ich nie hin". Ich kann dazu nur sagen, dass der Lernprozess eigentlich nie richtig aufhört, und auch ich habe schon viele angefangene Arbeiten dem Papierkorb opfern müssen. Es war leider keineswegs so, dass ich von Anfang an mit einer Airbrushpistole zurecht kam. Aber ich war von den Ergebnissen, die man mit dem Airbrush erzielen konnte, so begeistert, dass ich Rückschläge in Kauf genommen habe. Natürlich wird, je nach Talent, der eine oder andere schneller diese Kunst erlernen können.
Hilfreich ist es auf jeden Fall eine Menge an Geduld mitzubringen, sowie vernünftiges Arbeitsmaterial. Je nach dem, was der einzelne Airbrusher für Ziele vor Augen hat (Case-Modding, Tanklackierung, Bodypainting, Portraitmalerei, Modelbau...), sind verschiedene Vorgensweisen nötig, um diese zu erreichen. Wer später ein guter Airbrusher ist und beispielsweise das Bodypainting beherrscht, wird sich bei einer Tanklackierung mit ganz anderen Schwerigkeiten auseinandersetzen müssen. Das Grundhandwerk bleibt selbstverständlich dasselbe, aber die Vor- und Nachbehandlung der Oberflächen ist hier logischerweise eine andere. Möchte also ein Airbrusher seine Tätigkeit erweitern, so ist hier wieder ein erneutes ´Dazuerlernen´ nötig. So gesehen wird das Airbrushen nie langweilig, und auch mich reizt es immer wieder neue Techniken und Materialien auszuprobieren.
Ich wünsche allen bei ihrer kreativen Arbeit viel Erfolg! Wem diese Airbrush Seiten gefallen und weitergeholfen haben interessiert mich sehr. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein Feedback gibt oder Fotos eurer Arbeiten zusendet. Selbstverständlich ist auch Kritik an meinen Seiten erwünscht, damit ich diese berücksichtigen und interessanter gestalten kann.
- Sven Schmidt -
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