Portrait

Bei einem Portrait erziehlt man die besten Ergebnisse, wenn man viel Freihand arbeitet. Ein Gesicht hat schließlich weiche Übergänge und weniger harte Konturen als andere Motive. Lediglich einige Bereiche werden im allgemeinen mit losen Masken leicht abgedeckt, so dass der feine Farbnebel noch unter die Schablone gelangt.


Vorbereitungen

Als erstes habe ich die Konturen auf einfachen Brotpapier grob nachgezeichnet und nur die Umrandung des Kopfes mit einem scharfen Messer ausgeschnitten.

- Ich benutze nur die ausgeschnittene Umrandung des Kopfes zum Abdecken und fange mit einem hellen Gelb an. Freihändig sprühe ich, ohne irgendwelche anderen Bereiche abzudecken, die Schatten. Danach greife ich zu Orange und füge vorsichtig weitere Schatten hinzu. Die Farbe sollte sehr dünn sein und auf keinen Fall schon zu satt aufgetragen werden. Entfernen sie hin und wieder ihre Schablone um das Ergenis zu kontrollieren.




Leider hat die Kamera dieses Bild stark verfälscht. Es ist nicht so gelb, wie es hier den Eindruck erweckt.


Warum mit hellem Gelb beginnen?

... könnten Sie sich hier fragen?
Das werden sie sehr schnell verstehen, wenn sie mit der zweiten Farbe fortfahren. Das Gelb wird nicht vollkommen überdeckt, sondern schimmert hindurch. Erst später benutze ich Farbtöne wie Ocker/Braun und sollte auch nur an wirklich markanten Stellen zum Einsatz kommen. Starten sie nicht zu früh mit dunklen Farben! Wenn ihnen hier ein Fehler passiert, ist dieser fast nicht mehr zu korrigieren.

Erst wenn alle Schatten gesetzt sind, sollten sie zu Stift und Pinsel greifen, um besonders auffällige Stellen hervorzuheben.

Trotz der schnellen Arbeitsweise kann sich das Ergebnis sehen lassen.
Wer jedoch plant das Bild zu verschenken, wird sich wohl etwas mehr Mühe und Zeit geben, als ich es hier tat.



Tipp für Portraits - Durch Schaben mit einem Skapell und Radieren kann man mehr Struktur im Bild erhalten, in dem ma...




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